TCM

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), einem sehr alten Heilsystem, welches sich jedoch kontinuierlich weiter entwickelt hat, werden Krankheit und Gesundheit unter ganzheitlichen und energetischen Gesichtspunkten betrachtet und behandelt.

Seit einigen Jahren hat das Interesse der Europäer, (genau genommen das Interesse der ganzen Welt)  an der Traditionellen Chinesischen Medizin deutlich zugenommen, da die Behandlungen, frei von unerwünschten Nebenwirkungen, auch beachtliche Heilungserfolge verzeichnen.

Ziel dieser fernöstliche Behandlungsmethode ist die Stärkung der Lebenskraft und die Vorbeugung von Krankheiten.  Die richtungsweisenden Prinzipien der TCM, Yin und Yang, die fünf Elemente und Qi entstammen ursprünglich dem Taoismus.

Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin
Die fünf Elemente:

Nach der chinesischen Sicht des Universums werden alle Dinge der Welt den fünf Grundelementen(Feuer, Metall, Erde, Holz und Wasser) zugeordnet. Diese regeln den Ablauf der Naturerscheinungen. für einen optimalen Energiefluss müssen diese Elemente im Einklang miteinander sein. Sie können sich gegenseitig stärken, aber auch behindern.
Das Holz brennt und nährt somit das Feuer, aus dem Feuer  entsteht Asche/ Erde, in der Erde entsteht das Metall, Metall fließt geschmolzen wie das Wasser, das Wasser lässt das Holz wachsen (Beispiel: ein Baum benötigt Wasser zum wachsen). So setzt sich dieser Kreislauf auf alle Elemente unendlich fort.

elemente Im Ernährungskonzept der Traditionellen Chinesischen Medizin ordnet man die Nahrungsmittel den entsprechenden Elementen Holz (sauer), Feuer (bitter),  Erde (süß), Metall (scharf), Wasser (salzig) und zusätzlich ihrer thermischen Wirkung , ihrer Farbe und ihrer Konsistenz zu. Eine ausgewogene Ernährung und somit auch die entsprechende Versorgung mit allen notwendigen Nährstoffen steht bei diesem Konzept im Vordergrund. Alle Nahrungsmittel haben eine bestimmte Auswirkung auf den Organismus. Die Ernährung spielt in der Traditionellen Chinesischen Medizin präventiv zur Gesunderhaltung eine wichtige Rolle. Sie kann bei verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden wie z.B. Verdauungsstörungen, Erschöpfung, Appetitlosigkeit und Gewichtsproblemen unterstützen.



Yin und Yang:

Laut chinesischer Philosophie werden die Lebens- und Daseinsbereiche in Yin und Yang eingeteilt. Sind diese Bereiche im Gleichgewicht, ist der Mensch gesund. Er befindet sich in Balance, im Gleichgewicht, in der Mitte. Yin und Yang, zwei Gegensätze, die dementsprechend zusammen eine vollkommene "Ganzheit" bilden. Yin-YangYin gilt als  weibliches Prinzip und Yang als männliches Prinzip.  Die dunkle Yin - Seite besitzt einen weißen (Yang)  Anteil, die helle Yang -Seite besitzt mit dem Punkt auch einen dunklen (Yin)  Anteil. Somit ist in jedem Yin auch immer Yang enthalten - umgekehrt ebenso. Dieses Prinzip ist übertragbar auf alle Lebensbereiche, so z.B. auch für die Ernährung oder für die körperlichen Aktivitäten.  Yin kann nicht ohne Yang existieren und Yang nicht ohne Yin. Ein Ungleichgewicht der Pole innerhalb des Körpers kann zu  Krankheiten führen. Einem Übermaß an Yin wird z.B. Müdigkeit, niedriger Blutdruck oder Depressionen zugeordnet, einem Übermaß an Yang dagegen Schlaflosigkeit und  hoher Blutdruck.


Qi:

Der Begriff Qi steht für Energie, Atem und auch Kraft. Dabei ist jedoch nicht wörtlich der Atem gemeint oder die Kraft, sondern eher die Energie, die sich im Atem verbirgt, der Schwung mit dem die Kraft einhergeht.  Qi ist eine alles durchdringende Lebensenergie. Sie wirkt in allen Dingen. Bekannt als "Kraft" war Qi auch in vielen anderen Kulturen. Die alten Germanen nannten diese Energie  Od, die Inder Prana und später bei William Reich hieß diese Kraft Orgon.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin unterscheidet man das Yin - und das Yang - Qi, welche die Meridiane des Körpers durchfließen. Blockaden in diesem Energiefluss zeigen sich in Beschwerden und Krankheiten. Die chinesischen Therapieformen harmonisieren diesen Energiefluss und und bringen ins Gleichgewicht.



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Therapie- und Untersuchungsmethoden der TCM

Die fünf Behandlungssäulen



TCM - Diagnostik

Die Diagnosestellung erfolgt durch folgende Methoden:



img  Das Therapieangebot  unserer Praxis umfasst die Akupunktur, die Moxibustion, die chinesische Kräutertherapie, das Schröpfen und die Ernährungsberatung als Teilgebiete der fünf traditionellen Behandlungssäulen der chinesischen Medizin und als sinnvolle Ergänzung zur westlichen Medizin.



Datum der letzten Änderung: 9.12.2011 | diese Seite drucken drucken

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